Was mache ich gerade?

WM 2017 in teneriffa

Mit Ägypten in linz

Eine weitere Weltmeisterschaft erfolgreich absolviert – mit der ägyptischen Karate-Nationalmannschaft



hurra — 2. liga

Wir haben es wahr gemacht! Die Konstanzer HSG hat es endlich geschafft und ist in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Herzlichen Glückwunsch, Jungs!



über 40 Champions

In meiner Arbeit als Mentaltrainer durfte ich bereits diese tollen Sportler und erfolgreichen Kämpfer betreuen und auf ihrem Weg begleiten. Vielen Dank euch allen!



Uni-weltmeisterschaft

Juni 2016


Superball mit der HSG

3O. Januar 2O16

Ich bin stolz auf die großartigen Jungs der HSG. 

Sie sind die Besten! Weiter so Jungs, unser Weg
zum Ziel ist wertvoll und wir haben es verdient.

 

Vergesst bitte nicht unser Motto:

It is not over until I win!


 seminar bei Kampfkunst kollegium


interview bei der hsg

Nach den erfolgreichen Heimspiel der HSG. Es hat mich sehr gefreut über Mental-
training und meine Aufgabe bei der HSG live vor vielen interessierten Fans zu sprechen, ich danke der HSG dafür, dass sie es ermöglicht haben. Und ich bin stolz mit Euch zu arbeiten und genau so sehr auf unsere starken JUNGS.

 



BioLAGO Meeting Point 

Seminar bei der GATC Biotech

1O. November 2O15

Was haben Leistungssport und die Arbeitswelt miteinander gemeinsam? Denken wie
ein Weltmeister – in der Arbeitswelt. Wie sich das machen lässt und was man sich im Berufsleben von einem Weltmeister abschauen kann, habe ich bei der GATC Biotech
in meinem Vortrag erklären dürfen.



Tag des LERnENS 

an der Hochschule Konstanz, HTWG

7. November 2O15

Besonders Studenten haben mit Stress und Ängsten zu kämpfen. Und besonders sie sind mit zukunftweisenden Entscheidungen und Zielen konfrontiert. Am Tag des Lernens konnte ich den Studenten einen Einblick in diese Themen und den Umgang mit ihnen geben und sie motivieren Kraft zu schöpfen und weiter zu machen. 



Seminar beim

1. FC Rielasingen-Arlen

6. November 2O15


ULTIMATE Karate BOOT CAMP

an der University of Kent, England

31. Juli — 2. August 2O15

3 Tage unermüdliches Karate-Training und mentales Training. Im Sommer 2015 trafen sich an der University of Kent viele talentierte und hochkarätige Karate-Kämpfer und Karate-Legenden zu einem intensiven Workshop-Wochenende voll mit vielseitigem Training. Diese Jahr habe ich erstmalig mit meinem Seminar die mentale Seite trainiert. in einem anderthalbstündigen Seminar an jedem Trainingstag sprach ich über Stress, Leistungsdruck, Angst und wie man mit der inneren Stimme umgeht und so jeden Titel erkämpft, denn man will.



European Games in Baku

Silber für Alisa Buchinger

12. — 28. Juni 2O15

An den Europaspielen waren 20 verschiedene Sportarten vertreten. Als Teil des Trainerteams reiste ich mit Alisa Buchinger nach Aserbaidschan und betreute sie mental. Sie trat in der Kategorie Karate als Teil der österreichischen Nationalmannschaft an und holte Silber bei den Kumite Damen.



»Verletzungen sind Geschenke«

Interview im Südkurier

 

"Auf einen Kaffee mit Tarek Amin, der bei einem Latte Macchiato im Deli von der Macht der inneren Einstellung spricht."


 

Herr Amin, Sie sind Spitzensportler und Mentaltrainer. Was ist wichtiger – körperliche oder geistige Stärke?
Die mentale Stärke ist wichtiger, auch wichtiger als Talent. Ohne Talent können wir unsere Stärke nicht voll ausnutzen, aber ohne innere Stärke bringt uns auch das Talent nichts. Wer seine Stärke nutzt, kann viele Schritte nach vorn gehen, und zwar nicht nur im Sport, sondern auch im Privatleben.

Wie kamen Sie auf die Idee, Mentaltrainer zu werden?

 Ich bin privat in ein tiefes Loch gefallen, weil ich von einer Person sehr enttäuscht und verletzt wurde. Am Anfang habe ich viel geweint und mich gefragt, warum gerade mir so etwas passiert. Aber heute bin ich dankbar dafür, weil mir sonst der Anstoß für eine Veränderung gefehlt hätte. Durch diese Verletzung habe
ich mich äußerlich und innerlich verändert. Äußerlich, weil ich innerhalb von sechs Monaten 50 Kilo ab-genommen habe. Und innerlich, weil ich die Dinge heute ganz anders sehe. In solch ein tiefes Loch würde
ich heute nicht mehr fallen. Das mentale Training hat mir geholfen, Verletzungen als Geschenk für die
Zukunft anzunehmen. Ich musste wachgerüttelt werden.

Kann jeder lernen, die Dinge positiv zu sehen?

Jeder hat die innere Stärke, aber nicht jeder sucht sie. Manche genießen ihr Selbstmitleid oder schaffen es nicht, nach vorn zu blicken. Diese Einstellung tut mir leid. Die Hauptsache ist, sich selbst zu lieben. Wenn
du weißt, dass du wertvoll bist, tust du dir selbst auch nur Gutes. Die innere Einstellung ist verantwortlich dafür, was zu dir zurückkommt. Wir Menschen sind wie ein Spiegel. Wer lächelt, bekommt ein Lächeln zurück.
Das kann man lernen. Ich trainiere jeden Tag eine Stunde Karate, aber ich trainiere auch jeden Tag meine Gedanken. In drei Jahren habe ich über 250 Bücher gelesen (während des Gesprächs liegt der Titel
„Glaube an dich und werde erfolgreich“ vor ihm; Anm. d. Red.)

Kann es nicht anstrengend werden, die Welt immer nur rosarot zu betrachten?

Doch, aber nur, wenn es gespielt ist. Wenn jemand von Natur aus oder durch Mentaltraining positiv eingestellt ist, bedeutet das keine Anstrengung. Wenn es regnet, lassen viele den Kopf hängen. Ich aber denke, dass
das gut für die Natur ist. Wer mit sich selbst zufrieden ist, kann mit vielem anderen auch zufrieden sein.

Was ist positiv daran, wenn jemand verletzt wird oder stirbt?

Wir sollten immer etwas Positives im Schlimmen sehen. Drei Monate, nachdem meine Mutter gestorben war, wurde meine Schwester schwanger. Darauf hatte sie zwölf Jahre lang gewartet. Ein Mensch ist gegangen,
aber ein anderer kam dazu. Ich möchte eine kleine Geschichte erzählen: Ein Indianer hat seinem Enkel gesagt, dass in jedem Menschen zwei Wölfe leben. Der eine ist sozial, freundlich und lieb, der andere neidisch, egoistisch und boshaft. Der Enkel möchte wissen, welcher Wolf gewinnt, wenn beide miteinander kämpfen.
Da sagt der Indianer: ‚Der, den du immer fütterst.‘ Wir sind für unsere Gedanken verantwortlich und können dafür sorgen, dass die Tränen nicht gewinnen.

Welche Methode geben Sie den Teilnehmern in Ihren Seminaren mit, um das zu lernen?

Ob es um Stress und Mobbing bei der Arbeit geht oder um einen Sportler: Eine Aufgabe ist die Spiegelarbeit. Um selbstbewusster zu werden, sollen die Menschen in den Spiegel schauen und sagen: ‚Ich bin ein toller Mann‘ oder ‚Ich bin eine tolle Frau.‘ Als ich in meinem Loch war, konnte ich mir im Spiegel selbst nicht in die Augen sehen. Das positive Denken zu lernen, ist ein lebenslanger Prozess.

Sie waren Mentaltrainer der ägyptischen Nationalmannschaft und sind es nun von Österreich.
Wie kam das?

Ich war bei der Weltmeisterschaft 2014 in Bremen im Aufzug eines Hotels. Ägypten war gerade Vize-Weltmeister geworden und ich habe mich mit einem Kollegen auf Ägyptisch unterhalten. In demselben Aufzug waren auch zwei Trainer, einer gehörte zum österreichischen Nationalteam. Der meinte zum anderen: ‚Ich würde gern mal wissen, warum die Ägypter immer gewinnen.‘ Da habe ich auf Deutsch gesagt: ‚Ganz einfach, weil ich deren Mentaltrainer bin.‘ Wir haben Telefonnummern ausgetauscht und kurze Zeit später war ich österreichischer Mentaltrainer. Das bleibe ich vorerst bis 2016, da findet die Weltmeisterschaft im österreichischen Linz statt.

Haben Sie für die Mannschaft schon etwas bewirkt?

Ja, bei der Europameisterschaft in Istanbul in diesem März hat Österreich zwei Einzel-Goldmedaillen und eine bronzene im Team gewonnen. Das war der größte Erfolg ihrer Karate-Geschichte. Ich habe bei den Sportlern einfach nur das Licht angemacht, das sie selbst  nicht gesehen haben. Und schon habe ich Anfragen be-
kommen, ob ich Mentaltrainer für die Niederlande, Luxemburg und Norwegen werden möchte (lacht).
Bei Norwegen überlege ich noch, denn der Trainer ist mein bester Freund. Es wäre toll, mit ihm zusammen-zuarbeiten.

Wie knipsen Sie das Licht an, von dem Sie sprachen?

Bei den Sportlern halte ich zunächst ein Seminar für alle ab, das dauert vier bis fünf Stunden. Danach beantwortet jeder einen Fragebogen. Vor dem Wettkampf spreche ich dann mit den Einzelnen und gehe auf ihre Ängste ein. Eine Ägypterin kam zum Beispiel tränenüberströmt vor dem Finale zu mir und sagte mir, dass sie Angst habe. Angst, die Eltern oder den Karateverband zu enttäuschen. Ich habe ihr klar gemacht, dass sie nichts zu verlieren hat. Denn ob sie nicht antritt oder den Kampf verliert, sie wäre in beiden Fällen Vize-Weltmeisterin. Die Eltern wären stolz, Ägypten auch, denn so weit kam noch nie eine Frau im Karate. Der Sportminister würde kommen und die Zeitungen berichten. ‚Du hast so hart trainiert und auf so vieles verzichtet, jetzt belohne dich selbst mit dem Weltmeistertitel‘, habe ich ihr gesagt. Die Frau hat souverän gewonnen.

Was wäre gewesen, wenn sie das Finale verloren hätte? Dann hätte sie sich vielleicht in ihrer Angst bestätigt gefühlt.

Nein, denn es gibt kein Versagen. Ein Verlierer ist nicht, wer hinfällt, sondern wer nicht wieder aufsteht. Jedes zunächst negative Erlebnis ist eine Erfahrung, aus der man lernen kann. Wir können unsere Realität selbst beeinflussen. Oft investieren wir in Chefs, Freunde oder den Partner, weil wir gefallen wollen. Wir investieren zu wenig in uns selbst. Wer an sich glaubt, ist der glücklichste Mensch der Welt.

Zur Person

Tarek Amin, 48 Jahre, wurde in Kairo (Ägypten) geboren und kam 1992 nach Deutschland. Er studierte in Ägypten Betriebswirtschaftslehre, doch im Vordergrund stand immer der Sport. Amin ist seit seinem zehnten Lebensjahr Karatekämpfer und hat viele Titel gewonnen. Unter anderem ist er Militär-Weltmeister, Afrika- und Mittelmeermeister sowie Deutscher Meister. Er war Karate-Nationaltrainer von Ägypten und Deutschland (Verband DTKF) und ist jetzt Mentaltrainer der österreichischen Mannschaft. Der 48-Jährige hat zwei Kinder
(19 und 13 Jahre).
 

 

 



        Europameisterschaft 2O15 Istanbul 

2 gold 2 bronze

Zusammen mit der österreichischen Karate-Nationalmannschaft zwei Gold- und eine Bronze-Medaillen 



LEhrer Lernen

Seminar für die Grund- und Werkrealschule in Frommern

Dutch open

Zusammen mit der österreichischen Karate-Nationalmannschaft in Amsterdam



Handball-Jugend

Mentaltraing für die SG Allensbach Handball-Jugend



Kennenlernen

Kennenlernseminar für die Österreichische Karate-Nationalmannschaft



Karate WM 2014

3 Mal Gold 2 Selber und 1 Brunze für Ägypten

 

Die harte Arbeit wurde belohnt! Bei der Weltmeisterschaft dieses Jahr in Bremen zahlte sich das intensive Training der ägyptischen Karate-Nationalmannschaft aus – die Mannschaft konnte 3 Gold-, 2 Silber- und 2 Bronze-Medaillen auf ihrem Erfolgskonto verbuchen.

 

 


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sv allensbach

Hegauer FV